Abruptes Ende

Sylvia und ich planten gestern bereits ein Runde über die Sophienhöhe. Als wir dann heute aufstanden, war das Wetter alles andere als perfekt. Es war sehr windig, zum Teil stürmisch, wolkig und die Chance, dass es regnete war auch gut. Nach kurzem Überlegen kam dann der Gedanke, wozu haben wir eigentlich die Regenjacken gekauft? Also los ging es.

An der Sophienhöhe angekommen, führen wir wie immer unsere Runde. Die fünf Anstiege am Parkplatz Höller Mühle, am kleine See vorbei Richtung Römerturm. Von dort aus sind wir dann wieder Richtung Wetterradar gefahren, um wie immer auf den Trail zu gelangen. Mit ordentlich Schwung ging es diesen dann entlang bis wir unten ankamen. Wir folgten dem Kreuzweg wieder nach oben, um uns dann erneut einer Abfahrt zu stellen. Die Abfahrt führte uns den Rodelhang, an dem Cafe‘ Sophienhöhe, hinab. Unten angekommen bogen wir dann links auf den Parkplatz am Cafe‘ ein. Ich vorweg im gemächlichem Tempo, Sylvia folgte mit einigen Metern Abstand. Rechts von uns standen einige PKW´s. Im Augenwinkel sah ich dann, dass ein PKW anfing zurückzusetzen, ich vergewisserte mich und er setzte zurück. Ich konnte nur noch ein lautes „HEY“ los werden, aber da war es schon zu spät. Sylvia lag nach einer harten Bremsung kurz vor dem PKW am Boden. Sie im Schotter, das Rad auf ihr. Ich bin dann schnell zu ihr geeilt um ihr aufzuhelfen. Der Fahrer des PKW kam dann mit den Worten „Nix gesehen in die Spiegel“ dazu.

Nach kurzer Diskussion, die ich mit dem Fahrer führte, endschied ich mich die Polizei zu rufen. Sylvia saß weinend am Boden und so wie sie aussah hatte sie auch ein volles Recht dazu. Nach kurzer Zeit kam dann die Polizei. Die beiden Beamten, eine Frau in unserem Alter und ein etwas älterer Herr, waren sehr freundlich. Nachdem alles aufgenommen war und die Frage geklärt war wie schnell wir waren, gab es dann noch ein paar Tipps. Fahren sie doch nicht so nah an parkenden Autos vorbei, sondern quer über den Platz. Nah?? Also ca. 4 Meter finde ich nicht nah. Gab aber natürlich auch eine Antwort, die kurz und knapp war. Ansichtssache, sagte der nette Herr von der Polizei und gab noch einen Tipp. Langsamer fahren. Hä?? Bei nur zwei Metern Bremsweg auf Schotter können wir ja nun wirklich nicht schnell gewesen sein. Da haben sie Recht, gab es als Antwort.

Die Bilanz heute, ein Barend ist gebrochen diverse Kratzer am Rahmen und mein armer Engel kann vor Prellungen und Schürfwunden kaum laufen. Ach ja, natürlich habe ich sie nach Hause geschoben. So wurde die Tour auch noch für mich anstrengend.

Auf dem Rückweg hatten wir dann auch noch die Chance die Regenjacken zu testen. Was soll ich sagen? Sie halten dicht, auch bei sehr starkem Regen.

Kai

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