O`Neal Sinner Knee Guard

Nach meinem letzten Sturz, siehe den Artikel „Abruptes Ende“, meinte Kai, dass ich mich besser schützen müsste. Anfangs war ich davon gar nicht begeistert und versuchte viele Argumente dagegen zu finden. Nur wer Kai kennt, weiß auch, dass es keinen Sinn hat ihn davon abzubringen. Nicht weil er meint Recht haben zu müssen, sondern weil er sich um seine Liebsten einfach zu viele Sorgen macht. Ach so und wenn ich mir so mein Knie anschaue, hat er auch noch Recht-verdammt.

Also haben wir uns, wie Stefan und Sabrina auch, auf die Suche nach Knee Guards gemacht. Die Fülle an Angeboten ist enorm und sich da zu entscheiden nicht leicht. Ein Plan musste her. Wir haben uns einen Zettel geschnappt und ein paar Notizen zu dem was wir uns vorstellen gemacht. Die Knee Guards sollten bequem, tourentauglich und einen hohen Schutz bieten. Schon mit nur diesen drei Eigenschaften, schrumpft der Markt erheblich. Viele der Guards, die in unsere enge Wahl fielen, hatten eine einfache Schaumstoff oder Neopren Polsterung und so für uns nicht ausreichend. Aber ne Hartschale? Es muss doch was anderes geben. Den Anstoß für die richtige Wahl gab dann Stefan, da die Beiden auch auf der Suche nach Knee Guards waren. Die Lösung hieß bei SixSixOne D3o und bei O`Neal SC-1, ein high tech Schaumstoff, der durch Körperwärme flexibel ist und unter Druck oder auf Schlag so hart wird wie ein vollschalen Protektor. Da waren es schon nur noch zwei Knee Guards die in die Wahl vielen. Von SixSixOne den EVO d3o und von O`Neal den Sinner Knee Guard. Nur welcher der Beiden sollte es sein? Preislich tut sich bei den Beiden nicht wirklich etwas und optisch machen Beide ein dickes Knie, was für mich als Mädel ja mal gar nicht geht. Ich wollte dann den Sinner von O`Neal haben, da dieser das Knie nicht ganz so propper aussehen lässt und wir bei YouTube ein kleines unabhängiges Testvideo gefunden hatten indem der Sinner etwas besser da stand.

Als dann das Objekt der Begierde endlich geliefert wurde, war ich zuerst gar nicht so begeistert. Mein erster Satz „Der Sinner sieht ja viel größer aus als gedacht.“ Ups-, das hätte ich mal lieber nicht gesagt. Kai rollte mit den Augen und versuchte mich erneut auf die Vorteile und meine Gesundheit hinzuweisen- ja ich weiß, du hast Recht, hab ich mir gedacht, wissen muss er es ja nicht. Ich habe alles versucht damit ich sie nicht tragen muss, Links nach Rechts und Oben nach Unten, aber es ist erstaunlich wie ruhig Kai bei so etwas bleibt. Los ging es also. Am Anfang fand ich schon, dass sie bei der Fahrt stören. Sie lassen dem Knie alle Freiheit die es braucht, aber es ist halt doch etwas da, das die Bewegung stört. Nach einer Weile hatte ich mich aber daran gewöhnt und es fuhr sich wie immer, bis auf das Schwitzen unter den Guards, was kurzfristig zu Juckreizen führte.

Ich habe sie zwar noch nicht im Ernstfall gebraucht, aber ich bin froh, dass ich sie habe. Sie haben mir dabei geholfen, mich auf dem Bike wieder sicherer zu fühlen. So kann ich jetzt wieder ohne große Bedenken anspruchsvolle Trails genießen.

Sylvia

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