SixSixOne Evo d3o Knie Protektoren

Wie Sylvia schon in ihrem letzten Atikel erwähnt hat, waren auch wir auf der Suche nach Knieprotektoren. Wichtig bei der Auswahl war für uns größtmögliche Bewegungsfreiheit bei höchstmöglichem Schutz. Schnell wurde uns klar, dass wir uns für Protektoren mit dem High-Tech Schaumstoff SC-1 aus dem Hause O’neal oder d30 von z.B. SixSixOne entscheiden würden. Passenderweise wurden genau zu dem Zeitpunkt im MountainBIKE-Magazin (Ausgabe 09/11)  Knieprotektoren getestet. Schon vorher hatten wir die O’Neal Sinner in’s Auge gefasst und so kam der Testsieg als letzte Entscheidungshilfe hinzu. Gesagt getan und direkt in unseren Größen bestellt. Sabrina wählte Größe M und ich, da ich ziemlich kräftige Beine habe, XL.

Als die Protektoren ankamen, kam für mich schnell die Ernüchterung. Ich habe die Protektoren zwar über das Knie bekommen, jedoch saßen sie sehr eng und es war doch mit sehr viel Kraft und Arbeit verbunden sie an- und auszuziehen. Sabrinas saßen recht gut und sie beschloss die Protektoren zu behalten.Für mich waren diese Protektoren keine Option und so entschied ich mich anderweitig umzusehen. Bei einem Vergleich der Größentabellen von den O’Neal Sinner und den SixSixOne Evo d3o stellte ich fest, dass die Evo 30 in XL  5cm weiter sind. Das war für mich das ausschlaggebende Argument diesen Protektoren eine Chance zu geben. Nach ein paar Tagen waren sie dann auch endlich da und die Passform ließ keine Wünsche übrig. Ein Grund dafür ist, dass die SixSixOne im Vergleich zu den O’Neal im Gesamten viel flexibler sind. Auch Sabrina war begeistert und beschloss auf diese Protektoren umzusteigen.

Den ersten Test konnte ich dank guten Wetters sogar noch in kurzer Hose antreten. Als ich die Protektoren zum ersten Mal trug, war es natürlich erst etwas ungewohnt. Allerdings bemerkte ich sie schon vor dem Start kaum noch bzw.  fühlten sie sich an den Knien nicht viel anders, als eine lange Radhose an. Auch während der gesamten Tour haben nicht gestört oder sich unangenehm angefühlt. Einen negativen Punkt gibt es dennoch: Im Bereich des Knies ist im Protektor das Innenfutter Kreisrund ausgeschnitten, sodass das Knie direkten Kontakt zum Schaumstoff hat. Am Anfang der Tour merkte ich dies jedoch nicht, sondern erst ungefähr ab Kilometer 35 bis 40. Meine Kniescheibe fühlte sich langsam etwas wundgescheuert an durch die Bewegung und Feuchtigkeit unter dem Protektor. Jedenfalls war ich sehr gespannt, wie meine Knie nach dem Ende der Tour (ca 50km) aussehen würde. Ich machte mich auf das Schlimmste gefasst, man sah jedoch nichts. Lediglich an einer Stelle fühlte sich die Haut etwas angeraut an, was aber am nächsten Tag schon wieder verschwunden war. Da jetzt der Winter kommt und damit auch die Zeit der langen Hosen, merkt man von dem Schaumstoff nichts mehr. Für den Sommer überlegen wir uns allerdings dieses Loch durch ein Stück Stoff zu schließen.

Als Fazit möchte ich sagen, dass ich froh bin, das mir die Protektoren von O’Neal zu klein waren und ich die von SixSixOne bestellt habe. Die O’Neal Sinner fühlen sich zwar sicherer und stabiler an, für den Toureneinsatz finde ich die Protektoren von SixSixOne durch ihre Flexibilität noch besser.

Stefan

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