Wie schon vorbei?

Das war das Jahr 2011. Ging ziemlich schnell vorbei, was nicht zuletzt an den vielen schönen Momenten lag.

Dieses Jahr war für uns, Sylvia und mich, eins voller Spaß, Freude, Auf- und Abfahrten.

Eigentlich fing das Jahr ganz entspannt an. Ich entschloss mich dazu ein neues Bike zu kaufen und vermachte Sylvia mein „Altes“. Es dauerte nicht lange, bis dann auch Sie gefallen am mountainbiken fand und genauso wie der Spaß zunahm, nahmen auch die Ansprüche zu.

So wurde dann schon nach kurzer Zeit gemosert.“ Ich will nicht mehr mit einem Hardtail fahren und  eine Scheibenbremse will ich auch, ach warum denn eigentlich nicht eine neues Bike für mich?“ Irgendwie hatte Sie ja recht, schließlich hatte Sylvia so viel Spaß daran gefunden und den wollte ich Ihr nun noch versüßen.  Bei dem Händler meines Vertrauens, Andre`s Bikeshop in Elsdorf, stand noch ein Fully von Haibike. Dieses war zwar aus dem Modeljahr 2009, aber dafür war der Preis unschlagbar und die Ausstattung völlig ausreichend für das was wir taten. Andy und seine Frau Sabine halfen mir dann auch noch dabei Sylvia zu überraschen.

Sylvia hatte schon im Vorfeld mit dem Bike geliebäugelt und so sagte ich Ihr, dass wir ja mal schauen können. Also ging es zu Andy und siehe da, das Bike war verkauft. Sylvia war richtig traurig. Was Sie nicht wusste war,  dass ich es gekauft hatte. Um Ihren Frust noch etwas zu verstärken, überredete ich Sie bei  Sauwetter eine Runde zu biken. Das die Bikes danach aussahen wie Sau kam mir ziemlich gelegen. Ich sagte Ihr, dass ich Sie dann morgen sauber machen würde. Am nächsten Tag machte ich die Bikes dann sauber während Sylvia arbeitete. Natürlich aber nur um Ihr altes Bike beim Andy als gebraucht zu verkaufen und Ihr neues Bike mitzunehmen. Als Sie dann von der Arbeit kam und ich Sie zwang meine Reinigungskünste zu bewerten, wollte Sie wohl nicht ganz glauben was Sie sah. Da stand es, das Bike was Sie wollte. Da blieben Ihr doch tatsächlich mal die Worte weg.

Voller Freude ging es dann am selben Tag noch auf die Sophienhöhe. Das Sie begeistert war brauch ich wohl nicht zu erwähnen. Sie machte sich auch recht schnell mit Dämpfer, Gabel und Bremse vertraut und gerade als alles so richtig gut lief, fiel Sie hin. Oh Gott…das ist noch nie passiert. Ich hoffe es ist kein schlechtes Omen. Da lag Sie, das Knie blutig und ich voller Sorgen um Sie. Anscheinend völlig unnötig,  denn Ihre ersten Worte waren:  „Oh nein,  mein neues Bike!!! Ist alles heil?“ Es war alles heil und das Knie war der Anfang eines Jahres voller Stürze.

Während ich, bis auf eine Rolle vorwärts, von Stürzen verschont blieb, gab Sylvia alles. Ich weiß nicht mehr wie oft Sie lag, aber es war so oft, dass Blutstopspray und Sinner Knee Guards schnell zur Grundausstattung gehörten. Der uns allen am besten in Erinnerung gebliebene Sturz geschah, während wir Pause machten. Wir standen schon eine ganze Weile,  als Sylvia plötzlich und ohne ersichtlichen Grund umfiel. Das gemeine daran war allerdings, das Sabrina es wohl irgendwie bemerkte und samt Rad beiseitetrat, anstatt Sylvia zu stützen. Wie gesagt,  Stürze gab es eine Menge bei uns. Irgendwie gehört das ja auch dazu und alle zu erwähnen,  würde den Rahmen sprengen.

Am Anfang der Saison gaben wir uns noch mit unserer Sophienhöhe zufrieden, aber da wir ja die Eifel vor der Tür haben, wollten wir natürlich auch da fahren. Nur wie, ohne Ortskenntnisse?  Na und einfach nur über Waldwege von A nach B wollten wir auch nicht. Trails sollten schon dabei sein. Die Lösung fanden wir in dem Buch „Mountainbiken in der Eifel“. Die Autoren haben die Routen mit vielen Infos super Beschrieben und die GPX Daten konnte man auch  noch im Internet Laden. Da so die Eifel nun für uns erschlossen war, sind wir alle zwei Wochen in Ihr unterwegs gewesen. Anfangs waren wir zu Dritt. Sylvia, Ralf und ich. Dieses änderte sich aber im Mai. Da trafen wir auf Sabrina und Stefan und ich bin mir sicher, dass Sie noch heute gelegentlich diesen Tag verfluchen. Von da an ging es dann meist zu Fünft los. Irgendwann kam dann die Idee,  eine Tour in der Eifel zu starten  die zwei Tage benötigt. Die Route haben wir aus dem erwähnten Buch genommen und ein Hotel war schnell gefunden. Die Tour war der Hammer in jeglicher Weise. Schöne Landschaft, technisch anspruchsvoll, anstrengend und das alles mit einfach mit super Leuten. Es war zwar scheiße anstrengend zwei Tage a 60km durch die Eifel zu fahren,  aber wir hatten auch so viel Spaß dabei, dass man dieses Wochenende nicht vergessen wird. Nach der Tour hat Ralf sich ein bisschen rar gemacht, was hoffentlich an seinen familiären Verpflichtungen lag und nicht an seinen Sturz auf rutschigem Schiefer. Die Eifel haben wir noch oft besucht bis Stefan dann Holland fand.

Ihr konntet hier ja schon oft lesen, dass wir alle total begeistert von den Strecken sind und die Idee diesen Block zu erstellen um Euch teilhaben zu lassen, war Stefans. Das Jahr 2011 hat uns sehr viel Freude bereitet mit unserem Hobby. Außerdem haben wir noch tolle Freunde in Sabrina und Stefan gefunden, ach und Ralf ist auch wieder da.

Wir sind gespannt auf das Jahr 2012 und hoffen, dass Ihr auch Spaß hattet und den Spaß mit ins neue Jahr  nehmen könnt.

Kai

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