Wie schon vorbei? – Teil II

Und schon neigt sich auch das Jahr 2011 langsam dem Ende zu. Für uns hat 2011 schon fast den Namen „Jahr des Mountainbikes“ verdient. Für Stefan war es das Wiederfinden eines alten Hobbies und für mich der Einstieg in meinen neuen Lieblingssport. Keiner von uns hätte gedacht, dass wir so viel Zeit auf dem Bike verbringen werden, als wir uns im März 2011 für den Kauf unserer Bikes entschieden. Einen großen Anteil daran, dass es für uns so ein wichtiges Hobby wurde, hatten sicherlich Sylivia und Kai, die wir im Mai kennenlernten. Was für eine schicksalhafte Begegnung, die uns nicht nur noch mehr Spaß am Biken brachte, sondern direkt auch tolle neue Freunde bescherte. Eins stet fest: Erlebt haben wir in diesem Jahr eine ganze Menge. Um das Ganze etwas übersichtlicher zu gestalten, haben wir unsere Highlights des Jahres in eine paar Unterpunkte aufgeteilt.

Touren:

1. Zweitagestour durch die Eifel

Das war die Tour, die uns zum ersten mal richtig an unsere Grenzen brachte. Zwei Tage hintereinander eine relativ anspruchsvolle Strecke zu fahren und dabei auch noch einen vollgepackten Rucksack dabeizuhaben, war schon eine andere Erfahrung, als gemütlich über die Sophienhöhe zu radeln. Trotzem hatten wir an den zwei Tagen eineMenge Spaß und auch in 2012 werden wir bestimmt wieder Mehrtagestouren planen.

2. Brunssum

Die Mountainbikestrecken in der Brunssumer Heide, waren definitiv die Überraschung des Jahres. Hier stellten wir uns im Bereich Technik einer ganz neuen Herausforderung. Anders als die Eifel, hat die Heide zwar nicht so wahnsinnig tolle Aussichten zu bieten, aber der Funfaktor ist einfach unvergleichlich. Zu Verdanken haben wir diese Entdeckung einem Arbeitskollegen von Stefan, der uns einen Besuch dort als Geheimtipp empfohlen hat.

3. Hometrail Sophienhöhe

An der Sophienhöhe hat es mit der ersten Tour begonnen und auch heute ist es weiterhin eine unserer liebsten Strecken. Unsere Hausrunde wurde das ganze Jahr über optimiert, weil wir dort immer neue tolle Wege entdeckt haben. DerFlowtrail war jedenfalls unsere schönste Neuentdeckung dort und wird auchweiterhin unsere meistgefahrene Strecke bleiben.

Stürze

1. Platz 1 hat hier auf jeden Fall Stefan’s Sturz im September verdient. Gerade hatten wir alle die Zweitagestour ohne größere Blessuren oder Vorkommnisse überstanden und schon wird man beim Fahren auf einer Straße von einem Kind mit einem Fußball „abgeschossen“. Ergebnis war eine ausgekugelte Schulter, 3 Wochen Zwangspause und die Erkenntnis, dass die Straße wohl mindestens so gefährlich sein kann wie jeder Trail.

2. Mein bis jetzt schlimmster Sturz ereignete sich in einer Schotterkurze in der Eifel, die ich wohl ein wenig zu flott angefahren bin. Noch bevor ich es überhaupt realisiert hatte, lag ich auch schon am Boden. Die meisten Sorgen machten sich wohl Sylvia und Kai, da sie alleine mit mir unterwegs waren und der Sturz wohl auch recht spektakulär aussah. Wie es aussah kann ich leider nicht beurteilen, aber die besorgten Gesichter sprachen Bände. Zum Glück sah es auch schlimmer aus, als es im Endeffekt war. Auch wenn der Sturz sich ziemlich am Anfang meiner“Mountainbikekarriere“ ereignete, ließ ich mir von ein paar hübschenPrellungen den Spaß natürlich nicht verderben.

Neukkäufe

1. Bikes

Sie sind der Beginn von allem gewesen und damit auch der Beginn von vielen weiteren Investitionen in unser neues Hobby. Insgesamt sind wir beide auch noch sehr zufrieden mit unserer Wahl, denn für unsere Belange hat es bis jetzt vollkommen ausgereicht. Trotzdem werden wir in Zukunft wohl auch auf ein Fully umsteigen und halten momentan schon Ausschau nach geeigneten Modellen.

2. Garmin Edge 800

Das war ein Kauf, bei der wir lange überlegt und verglichen haben, bevor wir uns letztendlich für dieses GPS-Gerät entschieden haben. Bisher hat es uns jedoch ausgezeichnete Dienste geleistet und ohne Navigation wären wir bei einigen Touren in der Eifel ziemlich verloren gewesen.

3. Nukeproof – Neutron Alu/CrMo Plattform Pedale

Der Umstieg von Klickpedalen auf Flats erfolgte bei uns nach unserem Einsteigerkurs bei Ridefirst. Marc hat uns dort auf die Vorteile hingewiesen und danach stand für uns fest es auch mal zu probieren. Anfangs war es sehr ungewohnt, aber mittlerweile sind wir absolut überzeugt. Vor allem mir gibt es viel mehr Sicherheit, dass ich die Möglichkeit habe in brenzligen Situationen auch mal schnell den Fuß abzusetzen. Außerdem bietet die große Auflagefläche mehr Stabilität bei Abfahrten.

Das war also unser Fazit für das Jahr 2011. Eigentlich könnten wir mit unseren Erlebnissen noch etliche Seiten füllen. Wir hoffen, dass sich der Winter recht schnell wieder verabschiedet, die Tage wieder länger werden und wieder mehr Zeit zum Biken bleibt. 2012 haben wir jedenfalls noch einiges vor. Lasst euch überraschen!

Sabrina

2 Kommentare zu “Wie schon vorbei? – Teil II

  1. Joe sagt:

    Hallo zusammen,

    schöner Jahresrückblick, auch insgesamt eine lesenswerte Seite habt ihr da ins Leben gerufen. Würde mich freuen irgendwann mal gemeinsam zu biken. Ich tummele mich meist auf der mtb-heinsberg Seite herum und verfasse da so den ein oder anderen Bericht.

    Ich wünsche euch ein unfallfreies und gesundes Bikejahr 2012.

    Joe

    • Sylvia & Kai sagt:

      Sind immer offen für alles und jeden, wenn es um´s biken geht!
      Einfach mal melden und wir schauen wegen einem gemeinsamen Termin zum fahren.

      LG und Dir auch ein schönes neues Bikejahr;-)

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