Die Schatzsuche

Da wir vier zur Zeit keine Möglichkeiten haben weiter weg zu fahren, weil momentan  keiner von uns ein geeignetes Auto zum Transport der Räder hat, entschieden wir uns wieder die Sophienhöhe zu erkunden. Doch dieses Mal sollte alles ein wenig entspannter und anders werden. Um ein bisschen Abwechslung zu haben, wollten wir uns auf die Suche nach ein paar Geocaches machen. Da es ein langer Tag werden sollte, machten wir uns bepackt mit Kuchen, Frikadellen, Salamis auf den Weg und die Suche begann.

Der erste Geocach sollte sich am Wetterradar befinden und so fuhren wir die 6 Anstiege, beginnend am Parkplatz Höller Mühle, hoch zur Rasthütte in der Nähe des Wetterradar. Dort fanden wir, wie vermutet, auch recht schnell den ersten Geocach und trugen uns in das Logbuch ein. Die Hütte bot sich dann natürlich auch direkt für die erste Rast an.

Der zweite Geocach befand sich ganz in der Nähe. Wie der Name „Dead Tree“ veriet, wiesen uns einige Baumstümpfe den Weg. Bei diesem Geocach hat man sich wirklich Mühe gegeben, denn er war echt gut versteckt. Nach der Entdeckung trugen wir uns also wieder ins Log-Buch ein und ließen noch ein kleines Geschenk in der Kiste zurück.

Jetzt sollte aber wieder das Biken im Vordergrund stehen. Wir fuhren über den Flowtrail wieder zum Fuß der Sophienhöhe. Hier kann man mit einer guten Geschwindigkeit bergab fahren, wenn man nicht zwischendurch  kurz die Spur verlassen muss und über eine durch Wildschweine umgeflügte Fläche holpert.

Unten angekommen machten wir uns über den Kreuzweg wieder auf den Weg zum „Gipfel“, denn der dritte und letzte Geocach sollte im Mammutwald liegen. Doch oben angekommen war das was wir sahen nicht schön anzusehen. Die Hälfte vom Mammutwald war abgeholzt. Wir versuchten gar nicht erst den Geocach zu suchen, denn dieser sollte an einem umgefallenen Baumstamm versteckt sein. Hier lagen nun eine ganze Menge umgefallene bzw abgeholzte Baumstämme.

Da die Sonne sich so langsam Richtung Horizont neigte, entschieden wir uns so langsam den Heimweg anzutreten. Zwei Abfahren wollten wir aber noch mitnehmen. Eine, die wir vor einem dreiviertel Jahr eher schlecht als recht runtergefahren sind und eine zweite, die wir erst vor kurzem entdeckt hatten. Angekommen an der ersten Böschung erinnerte ich mich noch gut an mein „erstes Mal“. Damals ging es dort eher, mit blockierendem Hinterrad, rutschend hinunter. Das sollte heute anders werden. Also Sattel runter und hinter Kai her, was diesmal sehr gut klappte. Unten angekommen waren Kai und ich gespannt auf unsere Mädels, die hier vor einem dreiviertel Jahr noch geschoben haben. Aber auch die beiden fuhren sehr gut und kontrolliert die Böschung hinunter.

Direkt im Anschluss sollte die neue Abfahrt folgen. Ein paar Baumstämme auf Seite geräumt und runter ging es. Diesmal sollte ich den Anfang machen. Um einen kleinen Baumstamm herum ging es dann eigentlich nur noch gerade abwärts. Es sah zu Beginn so aus, als ob man hier einfach schön laufen lassen könnte, aber das täuschte. Es waren noch Reste einer alten Treppen vorhanden und so wurde man ordentlich durchgeschüttelt bis man unten angekommen ist.

Die beiden Abfahrten machen echt Spaß. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden unsere veröffentlichte Tour bald zu überarbeiten und alle neuen Trails  einzubinden.

Mehr Bilder befinden sich in unserer Galerie.

Stefan

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