Der Abschied rückt näher

Sonntag war es mal wieder soweit. Sylvia, Sabrina, Stefan, Jürgen und ich wollten nach der ganzen Cacherei mal wieder biken. Die Caches haben wir zwar auch mit den Bike gesammelt, aber das ist nicht das gleiche wie eine ordentliche  Tour.

Außerdem bleibt uns ja auch nicht mehr viel Zeit, bis Sylvia und ich das Rheinland verlassen. Umso erfreulicher war es, dass wir alle zusammen am vergangenen Sonntag losziehen konnten.

Stefan machte mit Jürgen einen Treffpunkt klar, der direkt an der Glessener Höhe lag. Wir waren schon einmal auf der Glessener Höhe, aber kennen uns dort nicht wirklich aus. Zum Glück hatte Stefan jemanden gefunden, der uns dort ein bisschen was zeigen konnte. Sylvia und ich hatten uns entschlossen direkt mit dem Bike zur Höhe zu fahren. Ganz gemütlich ging es von Zuhause los. Den Treffpunkt erreichten wir Zwei planmäßig und ohne Zwischenfälle. Kurz nach uns trafen auch Stefan und Sabrina ein. Die beiden hatten Ihre Bikes mit dem Auto zur Höhe gebracht. Für Sabrina war der Sonntag auch eine Jungfernfahrt. Erst  Samstag waren wir zusammen bei Canyon in Koblenz, um dort Sabrinas werkneues Bike in Empfang zu nehmen. Dieses sollte heute die ersten Trails unter die Räder nehmen. Jürgen kam mit Ankündigung etwas später am Treffpunkt an. Der Hunger hatte Ihn bei der Anreise geplagt und er ließ sich noch bei Burger King ein Mahl kredenzen.

Nachdem wir alle zusammen waren, und unser Guide Sebastian auch vor Ort war, ging es los. Zum warm werden erstmal enige Meter über die breiten Wege. Wir alle waren gespannt, was die Glessener Höhe zu bieten hat. Nach einer Weile gab es dann auch schon den ersten Trail. Die Trails hier sind nicht sonderlich lang oder schwer zu fahren, dennoch ist die Glessener Höhe eine sehr gute Alternative zur Sophienhöhe. Beide haben eins gemeinsam: Kennt man sich auf den Höhen nicht aus, so wird der Spaß nicht all zu groß. Unser Guide zeigte uns ein paar Schmanckerl, die er sehr gut in einer flüssigen Runde unterbrachte. Nach einer Weile wurde uns dann auch bewusst, wieso er einen lange Hose trug: Diese sch… Brennesseln überall. Aber das soll ja gut für die Durchblutung sein.Jürgen erzählte irgendwann nach ein paar Dornen auf den Trails, dass er sich ein Pannenspray besorgt hat und ihm es egal sei wenn er einen Platten bekommt. Ginge ja super schnell mit dem Zeug und so, aber dazu kommt noch etwas. Der Höhepunkt der Tour war auf jedenfall das „Bombenloch“. Hier haben einige Biker mit viel Arbeit Sprünge mit unterschiedlichen Schweirigkeitsgraden gebaut. Also haben wir uns dort auch ein bißchen aufgehalten und uns an den Sprüngen versucht. Ein paar Blessuren gab es natürlich auch. Sylvia hatte das große Pech und rutschte von der Pedale. Glücklicherweise hatte sich aber der Unterschenkel hinter und nicht vor der Pedale platziert und so blieb es bei ein paar Kratzern. Da Sylvia und ich mit dem Bike angereist waren, beschlossen wir an einem für den Rückweg günstigen Punkt, dass wir uns von der Gruppe trennen. Leider verpassten wir so den großen Moment des Pannensprays. Jürgen soll damit ordentlich rumgesaut haben, um am Ende dann doch den Reifen zu flicken. Scheint echt ne tolle Sache zu sein so ein Pannenspray.

Wir hatten jeden Menge Spaß an diesem Sonntag – hier ein Danke an unseren Guide Sebastian –  und finden es schade, dass es bald ein Ende hat. Es fällt uns nicht leicht all dies zurückzulassen und wir hoffen das wir es trotz der großen Entfernung schaffen gelegentlich gemeinsam zu fahren.

Kai

2 Kommentare zu “Der Abschied rückt näher

  1. Dieses vedammte Pannenspray! Mehr Schweinerei als echte Hilfe. Einmal und nie wieder. War aber trotzdem ne echt geile Tour. Wirklich schade das wahrscheinlich vorerst die letzte Tour mit euch beiden war. Aber ich besuche euch beide im hohen Norden, mit Bike, versprochen.

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