Biken im Königsforst – Radonauten in der Umlaufbahn

Am heutigen Morgen traf ich mich in Köln “Am Wildwechsel“ mit Stefan um mit ihm im Königsforst, der bis an die Stadtgrenze Kölns heran kommt, etwas zu biken und Spass zu haben.

Pünktlich ging es um 10Uhr los und wir befuhren zunächst eine recht breite Forstautobahn die schließlich immer schmaler wurde und uns bergauf zum höchsten Punkt des Kölner Stadtgebietes  führte. Der “Monte Troodelöh“ ist wahnsinnige 118,04 Meter hoch. Es gibt einen tollen “Gipfelstein“ wo es auch ein Gipfelbuch hat, in das man sich dann auch eintragen kann. Neben an ist eine gemütliche Sitzgelegenheit installiert. Die probierten wir natürlich auch aus.

Vom Monte Troodelöh ging es dann ins Bergische, was hinter der nächsten Kurve bereits auf uns wartete. Hier und da lauerte ein nettes Stück Trail mit einigen Wurzeln auf uns. Nach einem strammen Anstieg belohnten wir uns dann auch endlich mit einer Abfahrt auf einem Trail mit einigen Stufen und einer Menge Wurzeln. Wenn der Bremsschuh nicht vor mir geschoben hätte, ja da hätte ich glatt nen Flow spüren können 😉

Nochmal hoch und den Trail ein zweites Mal fahren war sofort mein erster Gedanke. Doch wir fuhren Stefans vorgeplante Strecke ordnungsgemäß weiter. Es wartete doch noch eine Menge Spaß auf uns. Nach einem wurzeligen Stück bergauf kam auch schon die nächste Abfahrt die uns, was auch sonst, zum nächsten Anstieg führte.

Oben angekommen befanden wir uns am Einstieg des “Forstbacher Bikeparks“. Wir fuhren dann mal sicherheitshalber den Chickenrun runter, was nicht weniger spaßig war als die ganzen Drops, Kicker und Sender, die links und rechts den Trail einrahmten. Am Wurzelstück musste mein Nobby Nic leider mal wegrutschen, manno. Trotzdem, wow wat en Flow. Vor lauter Flow verpassten wir den Abzweig um den Berg steil aufwärts hoch zu kommen. Naja, wir kurvten dann erst mal unten rum und bezwangen den Berg durch das Wohngebiet über so nette einfallsreiche Straßen wie “Vorderer Büchel“ und “Hinterer Büchel“. Es ging da echt eine ganze Weile bergauf. Ich weiß nicht was jetzt besser war, dort hoch zu strampeln oder den verpassten Abzweig hoch mit Schieben?! Stefan, Du schuldest mir darauf noch eine Antwort! 😉

Zunächst ging es dann durch die Ortschaft wieder in den Wald, wo uns die Wege auf und ab wieder Richtung Kölner Stadtgebiet führten. So wurde ein plätschernder Bach durch ein Kneipp-Becken unterbrochen. Tatsächlich überlegten wir kurz, ein Kneipp-Bad zu nehmen. Aber da war so viel Laub im Becken. Schade, vielleicht beim nächsten Mal. Am Waldrand nahmen wir noch eine Waldtreppe unter unsere Stollen und besichtigten die berühmt berüchtigte “Schmitzebud“, die leider auf Grund von Krankheit geschlossen hatte. So ging es ohne Radler weiter durch den Wald…

Knartz, Knartz, Knartz. Oh man was ist das?! Ein echt schreckliches Geräuch, wie Zähne knirschen. Kurzer Check an Stefans Bike, alles schien in Ordnung zu sein. Also weiter, doch das Geräusch blieb und wieder kontrollierten wir das Gebiss. Da musste doch glatt der Zahndoktor ran um einen Zahn mit schwerem Gerät zu richten. Prima, Fehler erkannt, Fehler gebannt und es lief gleich viel besser. Jedoch muss da der Zahntechniker noch etwas feine Kosmetik am krummen Zahn des mittleren Kettenblattes durchführen, dann läuft es wieder wie geschmiert.

Parallel zum Rather Mauspfad befuhren wir den Wald der uns an einem Waldkindergarten ausspukte. Zwei Baubuden auf einem Parkplatz am Waldrand, das war es, das nennt sich Waldkindergarten. Um die Ecke stand dann mein Emil. Ja, mein Auto hat einen Namen. Sonst ist alles okay mit mir 😉

Während ich Papa Bär (ja auch meine Bikes haben Namen) in Emil stopfte, quatschten wir noch etwas, bevor wir uns voneinander verabschiedeten und unsere Heimreise antraten.

Danke Stefan, für dein Guiding, es war wieder eine tolle Tour in einem für mich neuen Bikerevier. Das Wetter war klasse und die durchschnittliche Temperatur von 0 Grad spürten wir nicht wirklich.

Happy Trails

Benny – 4 Seasons MTB

2 Kommentare zu “Biken im Königsforst – Radonauten in der Umlaufbahn

  1. michael sagt:

    Hallo benny, schön beschriebene Tour. Hast du die Tour als Track zum nachfahren aufgezeichnet ?

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