Unser erstes Fahrtechnik Training

Am gestrigen Sonntag luden wir zu unserem ersten Basic Fahrtechnik Training ein. Trotz durchwachsenem Wetter und kühlen 9 Grad, nahmen 12 Biker/innen Benny’s Einladung an. Getroffen wurde sich am Buirer Bahnhof, damit man per Bahn oder Auto anreisen konnte. Am heutige Tag kamen Biker aus Köln, Düsseldorf, Düren, Moers und Buir zusammen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und das Verteilen von Namensschilder ging es direkt auf den hinteren Teil des Parkplatzes, der Sonntags komplett frei war. Nun wurde es offiziell. Benny kramte seine Begrüßungsrede raus und gab einen kurzen Überblick über die heutigen Schwerpunkte des Trainings: Grundposition, Bremstechnik, Balanceübungen, anfahren an einer Steigung, Kurventechnik, abfahren im Steilhang und Treppenfahren.

Gesagt, getan. Erste Lektion: Grundposition. Benny zeigte und erklärte wobei es bei der Grundposition ankommt und alle waren mit Eifer dabei. Kleine Korrekturen hier und Verbesserungen da und schnell standen alle in der Grundposition auf ihren Bikes. Alle machten schön auf Macho mit den Rasierklingen unter den Armen und rollten über den Parkplatz.

Als nächstes Stand das Thema Bremsen auf dem Programm. Am wichtigsten war es, die Angst vor der Vorderradbremse zu nehmen. Um den Unterschied zwischen Vorder- und Hinterradbremse zu zeigen sollten alle Teilnehmer erst nur mit der Hinterradbremse und anschließend mit der Vorderradbremse zum stehen kommen. Schnell merkten alle, dass die Vorderradbremse besser und sicherer bremst. Um die Vorderradbremse noch besser kennenzulernen gab es noch eine zusätzliche Übung. Alle sollten vom Bike, die vordere Bremse ziehen, durch schieben nach vorne das Hinterrad in die Luft bringen und anschließend so weit die Bremse lösen, so dass sich das Bike nach vorne bewegt ohne dass sich das Hinterrad zu Boden senkt. Diese Übung ist gar nicht mal so einfach, probiert es einfach mal aus.

Nun gab es auch die erste Belohnungsrunde. Co-Trainer Joel, natürlich komplett ausgestattet mit Full-Face Helm und Goggle, verteilte Haribo unter den fleißiges Teilnehmern.
Gestärkt ging es dann zur nächsten Übung. Balance stand nun auf dem Programm. Dafür sammelten wir uns auf zwei kleinen Treppenplateaus und alle sollten sich langsam auf dem Bike bewegen ohne den Fuß vom Pedal zunehmen. Um das ganze zu verschärfen sind wir zum Schluss mit allen Teilnehmern auf ein Plateau. Dann war natürlich kaum ein vorran kommen und man musste versuchen auf der Stelle stehen zu bleiben. Aber damit nicht genug mit Balanceübungen. Wir fuhren zurück zum Parkplatz und alle sollten mit dem Vorderrad an ein Hindernis ran fahren, kurz anlehnen, Gleichgewicht halten und weiter fahren. Durch die Übung auf dem Plateau klappte dies bei den meisten auf Anhieb ohne Probleme. Als Belohnung kam wieder Joel ins Spiel und verteilte Haribo.

Anschließend fuhren wir zu einer kleinen Rampe um das Anfahren am Berg zu üben. Da sich dies als kein Problem darstellte war dieser Punkt schnell abgehakt. Aber die Tipps von Benny nimmt bestimmt jeder mit auf die nächste Tour.
Auf der Überführung der neuen Autobahn A4 sollte dann die Kurventechnik verfeinert werden. Die Trinkflaschen dienten hier als kleine Hindernisse die umkurvt werden mussten. Benny zeigte wie man die Flaschen richtig umkurvt. Hier kam es vor allem auf die richtige Pedalstellung und das kippen des Bikes an. Ein paar machten es von Anfang an ganz gut, andere brauchten ein paar mehr Korrekturen. Aber nach einigen Durchgängen klappte es bei allen von Runde zu Runde immer besser.

Nach der Kurventechnik kam das, warum wir doch alle Mountainbike fahren: Steilhang bergab. Dies wurde an einer Rampe probiert von der eine kleine Böschung abging. Je höher man die Rampe fährt, desto höher wird die Böschung und desto länger wird die Abfahrt. Hier konnte man sich an immer längeren Abfahrten herantasten und Sicherheit gewinnen. Anzuwenden waren natürlich, alles was wir vorher geübt haben. Als sich ein nicht endender Zug von abfahrwilligen Bikern gebildet hatte, schlug Benny vor mal ganz nach oben zu fahren und den langen Trail von ganz oben nach unten zu fahren. Oben angekommen, nahmen auch die Hälfte des Feldes die Herausforderung an und kamen kontrolliert die lange Abfahrt hinunter. Der andere Teil traute sich noch nicht. Aber hier heißt es wie immer, alles Step by Step.

Jetzt sollte es noch zum letzten Punkt des heutigen Tages gehen. Treppenfahren am Buirer Dom stand auf dem Programm. Wie schon den ganzen Tag erklärte Benny den heutigen Teilnehmern alles was sie brauchten um die Treppen auf dem Bike herunter zu kommen. Dieses mal nahmen alle die Treppe. Hier und da wieder eine kleine Korrektur in der Grundposition bis alle die Treppe sauber und kontrolliert runter fuhren.

Nach 4 Stunden, die viel zu schnell vorüber gingen, war dann auch das Fahrtechnik Training beendet. Zum Abschluss saßen wir alle noch zusammen bei Kaffee & Kuchen und ließen den Tag und die gewonnenen Eindrücke nochmal revue passieren. Auch andere Themen, wie z.B. unsere letzte Tour in Landgraaf wurden besprochen und ausgemacht, dass man sich mit der heutigen Truppe mal auf den Trails trifft um dort das gelernte in der Praxis anzuwenden. Denn jetzt heißt es für alle: üben, üben, üben.

Zum Abschluss kann man sagen, dass unser erster Fahrtechnik Kurs ein voller Erfolg war. Dies lag natürlich an den sehr guten Anweisungen von Benny, sowie einer lernfreudigen und immer gut gelaunten Truppe. Da konnten selbst die paar Regentropfen zwischendurch die Stimmung nicht kippen. Nach so einem Erfolg wird es bestimmt auch nicht der letzte Kurs von uns gewesen sein. Also haltet die Augen auf, wann wir einen neuen Termin ansetzen oder schreibt uns einfach per Email oder Facebook an. Wir finden dann bestimmt gemeinsam einen Termin.

Alle Fotos vom heutigen Tag findet ihr auf unserer Facebook Seite: facebook.com/4SeasonsMTB

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