Filthy Trails… Obszöne Trails ?!

20140607-103407-38047027.jpgOb dat schön is?! Jo, dat war schön!

Flipper und ich trafen uns Freitag am Vormittag in Maasmechelen in Belgien an den sogenannten Filthy Trails.

Naja, er war schon da und ich verwirrt. Mein Navi sagte mir: „Sie haben Ihr Ziel erreicht. Es befindet sich links.“

Guck ich links, was seh ich? Hecke. Ahh, ein Schotterweg, der muss es bestimmt sein. Nee, war er nicht. Dat fing ja schonmal garnich so schön an.
Kurz den Flipper angerufen, der mich dann prompt zum Parkplatz navigierte.

Flipper ist kein Delphin, nein nein. Flipper ist ein feiner Mensch und ein alter Guide-Kollege und heute war spielen im BikePark angesagt.

20140607-103407-38047943.jpgNun folgte Etappe Zwei, wo müssen wir hin und wo ist der Eingang mit der Kasse?! Irgendwann kamen wir zu einem modernen, mit Holz verkleideten Flachdachbau. Dort waren wir richtig und konnten uns für 9€ ein Tagesticket kaufen.

Etappe Drei fing mit dem Öffnen des Tores an und wir durften in das „Naherholungsgebiet“ einfahren.
Früher muss dort wohl Bergbau unter Tage betrieben worden sein. Zwei Fördertürme erinnern zumindest daran.
Es ging schließlich eine Weile durch das Gebiet entlang eines Sees zu den „Filthy Trails“.

20140607-103408-38048829.jpg20140607-103409-38049756.jpgEin Anstieg, immer länger, immer steiler…
Da vor Ort leider kein Plan bzw. eine übersichtliche Beschilderung fehlte, kurbelten wir natürlich erstmal bis ganz oben. Dort befanden sich auch schon andere Biker, die wie auch wir, erstmal mit den leichten Trails für Einsteiger beginnen wollten. Nur diese finden…

Wir vergnügten uns erstmal mit einem recht leicht wirkenden Trail und stimmten uns ab, zunächst überall den Chickenway zu nehmen. Dieser Trail war recht flowig mit netten Anliegerkurven. Nix wildes und echt easy fahrbar.

20140607-103410-38050651.jpgWir kurbelten dann schließlich zum Trail „Boogie“ und tasteten uns dort auch Schritt für Schritt an sämtliche Herausforderungen heran. Beim Befahren des Trails kann während dessen der weitere Verlauf an mehreren Stellen variiert werden.
An mehreren Stellen der Abfahrt können „Kicker“ mitgenommen
werden. Unten im flachen Bereich kann man auf der rechten Variante über einen Table drüber in die ganzen Anliegerkurven rein bis zum Trailende.

20140607-103411-38051535.jpgNimmt man die linke Variante, so muss man gleich dreimal sein Vorderrad lupfen um weit genug bis zum Table zu fliegen, um nicht ins „Loch“ zu stürzen. Der Abschnitt führt leider etwas vielfältig bis zur Hütte.
Dort pausierten wir dann bei lecker Banane und Apfel. Hmmm…
Man sollte sich auf jeden Fall genügend zu Trinken und auch Nahrung mitnehmen. Dort oben bei den Filthy Trails gibt es nämlich weder Kiosk noch Café.

20140607-103412-38052587.jpgSo rollten wir auch wieder zurück zum Parkplatz um dort leckeren Kartoffelsalat mit Frikadellen zu speisen. Danke Flipper, Du bist ein feiner Mensch. Dort organisiere ich uns dann auch noch eine schicke kalte Cola und wir ließen es uns in der Sonne gut gehen.

Na dann mal auf zur zweiten Runde, mit prallen Bäuchen. Zeit um mal auf den Garmin zu sehen. Hui, wir haben schon über 500 Höhenmeter auf über 20km. BikePark ohne Lift halt…
Die Linie, die die gefahrene Strecke anzeigt, gleicht einem Krickelkrackel eines dreijährigen Kindes.

20140607-103413-38053868.jpgWir quatschten dann noch hier und da mit anderen Bikern, die überwiegend aus Deutschland kamen. Langsam merkten wir in unseren Beinen jedes Bergauf kurbeln. 5 Minuten hoch krakseln um dann in einer Minute wieder unten zu sein. Allerdings mit breitem Grinsen im Gesicht.

Zu guter letzt wollten wir uns mal den Trail „Northshore“ genauer ansehen. Im unteren Teil sind die meisten N20140607-103414-38054761.jpgorthshore-Elemente leider sehr morsch und teilweise nicht mehr gut befahrbar, sowie zugewachsen. Zwischenzeitig entdeckten wir auch rein zufällig ein Steinfeld das richtig Spaß machte. Mallorca- Feeling. Wenn dies nicht so zu gewachsen wäre, könnte man es auch viel leichter finden.

Als Fazit kann man sagen, es lohnt sich dort hinzufahren, wenn man mal was neues entdecken und ausprobieren mag. Wenn man sich zum Beispiel an neue Skills wie Drops und Tables ran wagen möchte, kann man all das dort prima ausprobieren. Das Tagesticket für 9€ geht auch in Ordnung, jedoch sollte der Betreiber mal in neue Schilder, etwas Trail und Northshore-Pflege investieren. Den Spaßfaktor würde das auf jeden Fall gewaltig erhöhen.

20140607-103412-38052928.jpgWir rollten dann wieder runter zum Parkplatz und machten noch mal Halt am See. Kaltes, klares Wasser… Erfrischend und wohltuend. Wir kühlten unsere Protektor-verschwitzten Beine im kühlen Nass ab und flitschten noch einige Steine über die Oberfläche des Sees. Grill und Bier und der Ausklang wäre mehr als perfekt gewesen.

Wir kommen wieder, keine Frage. Vielleicht in anderer Besetzung, aber wir kommen wieder.
Ich bin gespannt ob sich dann das ein oder andere getan hat.

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Benny 4 Seasons MTB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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