Erst zum Stammtisch dann auf den Ho-Chi-Minh-Pfad

2014-08-19 19.39.35Am Dienstag fand unser erster MTB-Stammtisch in Köln statt. Sebastian hatte vor ein paar Wochen vorgeschlagen sich mal auf ein Bier, Wasser oder eine Cola zu treffen. Während einer Tour kann man sich meist so schlecht unterhalten bei dem ganzen rumgekeuche.
Insgesamt 7 bekannte Gesichter aus Köln und Umgebung trafen sich im Irish Pub „The Harp“ auf der Venloer Straße. Es war eine lustige Runde und jeder erzählte seine MTB Geschichten, es wurde gefachsimpelt über mögliche „Knack-Ursachen“ an Karsten’s neuem Bike und die ersten Pläne für 2015 wurden angerissen, u.a. die Teilnahme am 24h-Rennen am Nürburgring.

Wir werden versuchen den Stammtisch in Köln zu etablieren und ihn monatlich stattfinden zu lassen. Jeder ist willkommen. Wenn ihr also über euer Lieblingshobby fachsimpeln wollt oder einfach neue Leute kennenlernen, kommt vorbei. Die Planungen und aktuelle Termine für den Stammtisch findet ihr in unserem Forum oder unserer Facebook Gruppe.

Einen Tag später sollte es weg vom Tresen und rauf auf’s Bike gehen. Diesmal wollte ich mir mal den Ho-Chi-Minh-Pfad in Lohmar unter dir Stollen nehmen. Also traf ich mich mit Stefan aus dem MTB-Cologne Forum am Wanderparkplatz am Ortseingang von Lohmar-Heide. Von dort aus führte uns die Tour auf den direkten Weg zum Ho-Chi-Minh-Pfad.
2014-08-20 18.20.35Der Ho-Chi-Minh-Pfad ist ein ca 2,8km langer Trail mit den untschiedlichsten Herausforderungen. Teilweise schön flowig, zwischendurch ein paar Wurzelpassagen und immer wieder ein paar Sprünge über herabgefallenen Bäume. Die natürlichen Gegebenheiten wurden in den Trail perfekt eingebaut. Für alle die sich nicht über die Sprünge trauen gibt es bei jedem Sprung einen Chickenway zum umfahren. Zwischendurch wird es aber auch recht technisch mit ordentlichen Steilstufen. Hier sollte man sein Bike zu beherrschen wissen. Zwei Steilstufen habe ich auch ausgelassen, da es für mich am Samstag für 2 Wochen nach Italien geht. Wollte da nichts riskieren. Der Trail macht aber durchweg Spaß und in der Umgebung gibt es keinen vergleichbaren langen Trail. Wenn man diesen kennt kann man auch bestimmt noch mehr Spaß und mehr Geschwindigkeit haben.

Nach dem Ho-Chi-Minh-Pfad ging es dann erstmal recht unspektakulär über Forstautobahnen zurück zum Parkplatz. Von hier aus führte uns die Tour die andere Richtung wieder in den Wald. Dort ging es zwar meist auch über breite Wege doch links und rechts erblickten wir immer wieder einen Trail. Da ich aber nicht erkennen konnte wo diese starteten folgten wir weiter der Tour. Ein netter Downhill war aber noch mitzunehmen in dem Wald. Auch wenn wir aus der falschen Richtung kamen, schoben wir den Trail einmal hoch um dann diesen wieder runterzufahren, das macht Spaß. Wenn man sich hier auskennt kann man bestimmt viel Spaß haben. Also muss ich mich mal an einen Local dranhängen, nicht war Immi?

Nach dem Trail folgten wir weiter der Tour und erreichten die Kaldauer Grube. Hier gibt es ein paar nette Lines und ein paar kurze Steilabfahrten. Besonders hat uns aber der Table angetan. So nahmen wir immer wieder Anlauf, inklusive kurzer Steilabfahrt und sammelten ein wenig Air-Time. Hier kann man sich wirklich schön ans springen herantasten.
Nach ein paar Höhenflüge musste es aber dann auch mal weiter gehen. Wir folgten der Tour aus der Grube hinaus. Ein kurzes Stück Asphalt eher es wieder abwärts ins Gelände ging. Ein feiner Trail schlängelte sich ins Tal. Erst recht technisch und anschließend ein klein wenig flowig. Einige Wurzelstufen bis der Trail mit einer kleinen Steilstufe in einem kleinen Bach mündete. Jetzt gab es nur einen Bruchteil zu überlegen ob man in den Bach fährt oder nicht. Durch den angeschwemmten Sand konnte ich leider keinen Grund sehen. Also hieß es für mich, entweder wird es jetzt so tief, dass mein Vorderrad einfach stehen bleibt und ich eine kleine Erfrischung im Bach nehme, oder es geht alles gut und ich schaffe es durch den Bach auf die andere Seite. Zum Glück war es die letztere Variante. Auch dieser Trail hat richtig Spaß gemacht und mit der Bachdurchfahrt ist es einfach genau das was Mountainbiken ausmacht, oder?

Bevor es zurück zum Parkplatz ging, gab es noch etwas für’s Auge. Wir erreichten nach einem kleinen Anstieg die Wahnbachtalsperre. Eine schöne Talsperre mit tollem Panorama. Wir verweilten ein paar Minuten, ehe uns die dunklen Wolken zurück zum Parkplatz zwangen. Dort kamen wir aber noch trocken an.

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