Einmal geschüttelt, nicht gerührt

Heute war es endlich mal wieder soweit. Nachdem Sylvia und Kai ihre Bikesaison schon durch ein paar kleine Touren eröffnet hatten und wir wegen Arbeit, schlechtem Wetter oder der Inspektion der Bikes, in diesem Jahr noch nicht fahren konnten, habe ich meinen freien Tag genutzt um mit den Beiden eine kleine Tour über die Sophienhöhe zu fahren. Leider musste Sabrina arbeiten und konnte nicht mitfahren.

Mein Wecker klingelte um 8 Uhr. Ein Blick aufs Aussenthermometer zeigt mir -3°C an, warm anziehen war angesagt. Camelbak gefüllt, aufs Rad geschwungen und ab zum Treffpunkt an der BFT-Tankstelle in Elsdorf.

An der Sophienhöhe angekommen nahmen wir die sechs Anstiege hoch bis zum Fuße des Römerturms. Jetzt hieß es Jacke zu und bergab in Richtung des langen Trails an der Südseite der Sophienhöhe. Bevor es aber nun richtig bergab ging, konnten wir noch einen Blick auf einen Absetzer des RWE werfen, der gerade die Sophienhöhe weiter ankippte. Jetzt lockte aber auch schon die Abfahrt. Beim Hochfahren mussten wir schon über hart gefrorene Traktorspuren fahren, doch was uns nun erwartete, war eine richige Funktionsprüfung der Federgabeln und Dämpfer. Im unteren Drittel des Trails war der Boden sehr ruppig und vor allem steinhart gefroren, sodass wir unten angekommen erstmal unsere Arme lockern mussten. Wir wurden doch sehr stark durchgeschüttelt.

Weiter ging es zum Wäldchen am Fuße der Sophienhöhe. Diesen durchfuhren wir wie gewohnt. An einem Baumstamm, den man bisher nicht ohne Weiteres überwinden konnte, nahmen wir uns heute Zeit eine kleine Rampe aus Ästen und Laub zu bauen. Durche diese Rampe kann man den Baumstamm jetzt leichter überfahren und man muss nicht mehr absteigen oder drumherum fahren. Mit etwas Tempo und Technik kann man diese auch für einen kleinen Sprung nutzen. Wir können noch nicht abschätzen wie beständig diese Rampe ist, werden diese aber im Auge behalten.

Nun ging es auch schon wieder Richtung Heimat. Die Vorfreude auf eine warme Dusche mobilisierte  die letzten Kräfte und wir machten noch einmal richtig Tempo auf dem Weg nach Hause.

Stefan

Ein Kommentar zu “Einmal geschüttelt, nicht gerührt

  1. Stef sagt:

    Schöner Bericht aber auf die Rampe muss mehr Dreck sonst gehts zu stumpf gegen den Stamm 😉

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