Frühlingsgefühle…

Hallo Bike-Fans, es scheint als wäre der Frühling bereit für seine Show.

Freitag haben wir den Frühling dann auch gleich mal genutzt. Die Vorhersage war gut und es sollte sogar noch besser werden. Da Sabrina wie fast alle am Freitag arbeiten musste, sind wir nur zu dritt (Sylvia, Stefan und ich der Kai) unterwegs gewesen. Wir trafen uns vormittags um 10 Uhr. Die Zeit war für uns freihabendes Volk angemessen. Man konnte ausschlafen und die Sonne hatte es schon geschafft das Thermostat auf 15°C zu bringen.

Die Tour sollte uns zu unserem Heimatspot, der Sophienhöhe, bringen. An dieser angekommen,  gab es dann auch schon die ersten Zweifel an unserer Kleidung. Wir alle dachten uns, dass die kurze Hose schon mutig gewesen wäre, aber dass die Oberbekleidung zu warm wird und die Hose angemessen ist,  hätte keiner von uns gedacht. Nach dem ersten Anstieg flogen dann auch schon die Kleidungsstücke. Stefan zog seine leichte Jacke und die Armlinge aus, Sylvia und ich unsere Armlinge. Im März in kompletter Sommergarnitur biken? Damit hat von uns keiner gerechnet. Nach dem 6. und letzten Anstieg verfluchte ich mein kurzes Unterhemd, das ich angezogen hatte. Nur wohin damit? Also blieb es an, geht ja schließlich auch wieder bergab und da wird es bestimmt frisch. Oder auch nicht. 20°C zeigte das Thermostat von Stefans Garmin an. Damit war das Unterhemd immer noch viel zu warm.

Wir hatten uns vorgenommen etwas Zeit zu lassen und den Tag gemütlich zu fahren, dieses taten wir auch. Wir hielten gelegentlich an, um vielleicht hier oder da noch einen anderen Trail zu finden und studierten fleißig die Karte. Zwei kleinere fanden wir dann schließlich auch. Diese beiden neuen werden wir in unserer Runde einbinden und Euch dann natürlich auch bald die GPX Daten zur Verfügung stellen. Wir hatten dann auch noch einen kleinen Wettstreit. Wer erreicht auf dem Rodelhang den höchsten Topspeed. Es sei nur so viel gesagt, die 60 Km/h haben wir alle locker geknackt und die paar Km/h die mir zur 70 Km/h Marke fehlten, sind beim nächsten Mal garantiert noch drin.

In dem Waldstück, das unten an der Jülicher Seite der Sophienhöhe ist, hatten wir dann noch eine Begegnung der besonderen Art. Eine nette Dame wies uns an einem quer über den Weg liegenden Stamm darauf hin, dass dieser dort läge, damit Leute wie wir hier nicht fahren. Wir schauten uns an, dachten uns unseren Teil und nutzten den Stamm dafür, wofür wir ihn hielten. Eine Herausforderung.

Wenn Leute wie wir einen Weg nicht fahren sollen, dann sollte er breit,gerade und befestigt sein.

In diesem Sinne: Euch allen einen schönen Frühlingsanfang!

Kai

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