In the Dutch Mountains – Unterwegs in Jürgen’s Revier

Es ist Pfingstsonntag, der Sommer hat in Deutschland endlich Einzug gehalten. Also Bikes aufs Auto geschnallt und raus in die Natur. Diesmal nahm uns Jürgen mit in sein Revier. Heute war es auch morgens leicht bedeckt und die Temperaturen waren auch angenehmer als die Tage zuvor. Ein perfekter Tag zum Biken also. Doch bevor es los ging musste erstmal der Schlauch in Sabrina’s Hinterrad gewechselt werden, denn wir fanden den Reifen heute Morgen platt vor. Anscheinend hat der Schlauch die Tour über die Sophienhöhe am Freitag nicht so gut verkraftet.  Also alter Schlauch raus und Neuer rein. Klingt einfach? Naja ist es eigentlich auch, aber diese neuen “Tubless-Ready” Reifen haben es wirklich in sich beim Auf- und Abziehen. Dann sollte es aber doch losgehen nach Übach-Palenberg, wo Jürgen schon auf uns wartete.

Von seiner Haustür aus ging es dann erstmal locker die Straße entlang und in ein schönes Waldstück. Ein erster Trail sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Es folgte eine erste Steilstufe,  in der ich mein Vorderrad an einer Wurzel parkte und schon stieg ich ungewollt über den Lenker ab. Den Sturz habe ich zum Glück ohne große Blessuren überstanden und nach kurzem  Abgeklopfen ging es weiter. Typisch für das Deutsch-Holländische Grenzgebiet ging es dann immer wieder kurz und knackig bergauf um dann wieder über schöne Trails bergab zu fahren. Dies ist zwar nichts für Höhenmetersüchtige, aber für den Spaßfaktor ist hier immer gesorgt. Leider wurde unsere geplante Tour von einer großen Menschenkarawane gestoppt. Wir hingen uns erst an die Karawane und folgten ihr langsam bis uns einfiel, dass an diesem Pfingstwochenende das Pinkpop Festival in Landgraaf stattfindet. Davon ließ sich unser Guide jedoch nicht aus der Ruhe bringen und so schlug er vor, zurück nach Übach-Palenberg zu fahren, um dort den Zechenberg zu erklimmen. Dort wollten wir ein paar Trails mitnehmen und die Arbeit der Freerider begutachten.

Auf dem Weg machten wir noch einen kleinen Schlenker durch ein Waldstück, um uns dann auf direkten Weg zum Zechenberg zu begeben. Dort ging es dann teils fahrend, aber auch schiebend, hoch Richtung Gipfel. Auf diesem Weg konnte man schon hier und da einige Trails, Abfahrten und einige Sprünge entdecken. Oben angekommen hört man auch schon das Hämmern der Jungs, die gerade an einer neuen Holzrampe bauten. Ein kurzes “Hallo” und weiter ging es zum Ausichtspunkt mit Ausblick über ganz Übach-Palenberg. Lange konnte man es dort allerdings nicht aushalten. Denn hier kam die Hitze nicht nur von oben, sondern auch der schwarz-graue Boden des Hügels strahlte ordentlich Hitze ab. Wir entschieden uns also für den nächsten Weg bergab. Die Freerider und Mountainbiker haben hier wirklich was schönes auf die Beine gestellt. Super Trails und teilweise wirklich große Drops waren hier zu finden. Demnach wurde zuletzt nochmal fahrtechniches Können verlangt. Unten angekommen beschlossen wir dann den Tag noch bei einem Urweizen und einem Teller Pommes ausklingen zu lassen.

Vielen Dank noch mal an unseren Guide Jürgen für die schöne Tour.

Stefan

Ein Tag im Zeichen des Four Cross – der Sonntag beim Dirt Masters

Die Glückssträhne mit dem herrlichen Wetter schien nicht weiter anzuhalten, denn beim Frühstück begann es zu regnen. Bevor wir uns jedoch auf den Weg zum Festivalgelände machten, mussten erstmal die Koffer gepackt werden, um noch rechtzeitig auszuchecken. Den letzten Weg zum Bikepark konnten wir heute also mit dem Auto zurücklegen. Das war jedenfalls der Plan. Aufgrund akuten Parkplatzmangels, war das Fußweg heute auch nicht viel kürzer.

Heute führte uns der erste Weg nochmal zu den Ständen der verschiedenen Aussteller. Wir wollten uns nochmal die ganzen Bikes und Klamotten aus der Nähe anschauen. Später ging es dann aber auch schon wieder weiter zum Four Cross. Heute standen die Rennen der Hobby- und Lizenzfahrer an. Die Strecke, die in den letzten Tagen kaum Schaden nahm, sah dann bei dem immer wieerkehrenden Regen auch nicht mehr ganz frisch aus, denn es bildeten sich einige Pfützen und ein paar Spurrillen. Dies war aber bei weitem nicht so dramatisch, wie bei der Dowhnhill- oder Endurostrecke. Runde um Runde qualifizierten sich die Fahrer für das Finale. Bei den Damen konnte sich letzendlich die Engländerin Katy Curd vor den deutschen Starterinnen Steffi Marth,  Tanja Hendrysiak und Laura Brethauer durchsetzen. Im Finale gab es leider keine deutsche Teilnahme. Das Finale der Männer entschied der Tscheche Tomas Slavik für sich. Vor seinem Landskollegen Michael Mechura, dem Briten Scott Beaumont und dem Niederländer Daniel Prijkel.

Unterm Strich war es ein super Festival Wochenende. Der Regen am Freitagabend mal abgesehen, hat das Wetter super mitgespielt. Leichter Sonnenbrand inklusive. Eins ist sicher, wir werden nächtes Jahr wiederkommen. Nächstesmal nehmen wir aber ein Hotel was etwas näher am Bikepark liegt.

Wir hoffen wir konnten euch mit unseren Berichten ein wenig am Festival teilhaben lassen. Alle Fotos des Wochenendes findet ihr in unserer Galerie.

Sabrina & Stefan

Sonne, Sand und Stürtze – der Samstag beim Dirt Masters

Samstagmorgen 8:30h: Ein erstes Blinzeln zum Fenster verhieß schonmal Gutes, denn es schien tatsächlich schon die Sonne. Also raus aus den Federn und ab zum Frühstück. Nachdem wie ausgiebig die Leckereien des Buffets genossen haben und noch mal den Zeitplan des heutigen Tages verinnerlicht hatten, ging es dann auch schon wieder los.

Bei dem schönen Wetter kam uns der Fußweg dann auch nicht mehr ganz so lang vor wie am gestrigen Tag. Erste Station war heute wieder die Redbull Bergline, wo wieder ein Traning stattfand. Danach suchten wir uns ein schönes Plätzchen an der Four Cross Strecke. Bei strahlendem Sonnenschein, der nur ab und zu von ein paar Wolken unterbrochen wurde,  machten wir es uns dort auf einer Wiese gemütlich und schauten uns das Training und die Qualifikationsläufe an. Da wir gestern gefühlte 100km über das Gelände gelaufen sind, die sich heute noch in den Beinen bemerkbar machten, kam uns dieser entspannte Tag doch sehr entgegen. Gegen Nachmittag verließen wir dann aber doch mal unseren liebgewonnenen Platz, um uns den Downhill Seeding Run anzuschauen. Auf dem Weg kamen wir auch an der Edurostrecke vorbei, die vom Rennen am Freitag doch ganz schön mitgenommen aussah. Tiefe Fahrspuren und heftige, steile Wurzelpassagen zierten hier das Feld und lassen vermuten, dass das Rennen recht schwierig war. Beim Dowhnhill angekommen, fanden wir auch wieder einen schönen Platz, um das Spektakel ausgiebig zu beobachten. Dieses Mal aber zum Glück im Schatten einiger Bäume. Ein paar Fahrer stürzten auch quasi vor unserer Nase , aber glücklicherweise hat sich an dieser Stelle wohl keiner ernsthaft verletzt. Die Stimmung an der Strecke war sehr gut. Die begeisterten Zuschauer machten ordentlich Lärm und feuerten die Fahrer an.

Jetzt sollte aber noch das heutige Highlight des Tages anstehen. Der finale Contest der Redbull Bergline stand auf dem Plan. Dies war zusätzlich ein Gold-Event der FMB-World-Tour und so konnte man sich auf jede Menge Freeride Action, der weltbesten Freerider freuen. Und so kam es dann auch. Rund um die Bergline versammelten sich eine Menge Fans und die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Die Fahrer honorierten dies mit viel Airtime, Backflips, Tailwhips etc. aber auch einige heftige Abstürze wieder. Sieger wurde der Spanier Andreu Lacondeguy, der seinen ersten Run nach dem ersten großen Double abbrechen musste. Bei seinem zweiten Run stand er bei genau diesem Double einen Double-Backflip und brachte diesen Run noch mit weiteren massiven Airs sicher ins Ziel. Mit dem Double-Backflip gewann er, zusammen mit Sam Reynolds, noch den gestern wegen Regen ausgefallenen Best-Trick-Award.

So schön der Tag auch wieder war, sollte er nun aber auch langsam wieder ein Ende finden. Um den fantastischen Tag ausklingen zu lassen, führte uns unser Weg in ein Pfannkuchenhaus und anschließend Richtung Hotel. Morgen wird es dann noch mal richtig spannend.

Stefan & Sabrina

Erst viel Sonne, dann viel Regen – der Freitag beim Dirt Masters

Freitagmorgen, 180km trennten uns noch vom Festivalgelände des Dirt Masters in Winterberg. Durch sich endlos schlängelnde Landstraßen schienen es jedoch gefühlte 500km zu sein. Die ganze Fahrt über begleitete uns strahlender Sonnenschein und so blieb uns auch die Hoffnung auf ein Wochenende voller Bike-Aktion bei sonnigem Wetter.

Zum Glück fanden wir auch das Hotel recht schnell und konnten auch sofort unser kleines, feines Zimmer beziehen. Lange sollten wir hier aber nicht bleiben, denn der Bikepark lockte. Ein knapper Kilometer Fußweg stand uns allerdings noch bevor. Auf dem Weg zum Gelände kamen uns schon eine Menge Fußgänger und Biker entgegen. Zuerst schlenderten wir einfach an den zahlreichen Ständen der verschiedenen Aussteller vorbei. Zu Kaufen gab es quasi alles, was das Bikerherz begehrt: Bikes, Komponenten, Bekleidung… Genauer geschaut haben wir noch nicht, aber das holen wir bestimmt Morgen noch nach.

Um jetzt aber wieder zum Sport zu kommen: Eine ganze Zeit verbrachten wir an der Fourcross-Strecke. Hier fand gerade ein freies Traning statt. Weiter ging es dann zur Downhillstrecke, wo auch ein Traning stattfand. Die Strecke sind wir aber nicht komplett abgelaufen, sondern sind dann erstmal weiter zur Slopestyle Quali und dem anschließenden Contest. Es war schon beeindruckend, welche Tricks die Fahrer dort zeigten. Anschließend konnten wir auch noch ein paar internationale Stars bei ihren ersten Runden über die Redbull Bergline beobachten. Über mangelnden Sonnenschein konnten wir uns die ganze Zeit nicht beklagen, jedoch wurde es nun doch schon wieder kälter. Nach einem Bikerteller ging es dann wieder kurz zum Hotel, um die Kleidung für den Abend anzupassen. Leider zog es sich auch immer mehr zu, sodass wir auch die Regenjacken mitnahmen.

Unsere Vorahnung bestätigte sich leider, als wir wieder auf dem Gelände waren, um den Best Trick Contest zu schauen. Der Regen wurde immer stärker und die Redbull Bergline musste sogar mit Planen abgedeckt werden, Letztendlich wurde der Contest dann auch abgesagt. Pech für uns, aber Glück für euch, denn so konnten wir euch jetzt schon mal den ersten Bericht erstatten.

Für den morgigen Tag bleibt uns also nur übrig auf besseres Wetter zu hoffen, damit auch alles wie geplant stattfindet.

Stefan & Sabrina

Ab in den Norden…

Tja, bald ist es soweit…

Der Kai und meine Wenigkeit werden bald den Rhein-Erft-Kreis verlassen und in den Norden an die Ostsee ziehen. Das heißt Abschied nehmen von der Familie, Freunden und der guten, alten Sophienhöhe.

Aber das 4 Seasons MTB Team bleibt bestehen!

Wenn auch nicht mehr im Quartett. Wir (Kai & ich) werden von unseren Erlebnissen aus dem hohen Norden berichten und Sabrina und Stefan von Ihren Abenteuern in den bekannten Gebieten. Und wenn es der Urlaub erlaubt, werden wir trotzdem noch oft zusammen die Trails rocken!!!!

Bis dahin: Ride ON!!

Sylvia

Schlammpackung im Aachener Wald

Es war mal wieder Zeit die Räder ins bzw ans Auto zu packen und neue Trails zu entdecken. Wir hatten schon seit letztem Jahr vor mal den Aachener Wald unsicher zu machen und nun war es es dann endlich soweit. Nach einem schönen Beitrag auf MTB-Heinsberg.de über deren Tour durch den Aachener Wald, entschieden wir uns die Tour 1 zu fahren. Von der Distanz und Höhenprofil sollte es genau unsere Reichweite sein. Dieses Mal wollte auch Jürgen wieder mitfahren. Er hatte uns schon beim “Geweihfund auf der Sophienhöhe” das erste Mal begleitet.

Wir trafen uns um 10 Uhr morgens auf einem Parkplatz an der Deutsch-Belgischen Grenze. Pünktlich und gut gelaunt kam auch Jürgen dazu  und wir fuhren direkt ohne große Umwege in den Wald. Dort ging es nach einem kurzen Uphill direkt in einem schönen Trail bergab. Wenn man den Blick nach links und rechts schweifen ließ, erkannte man immer mehr Trails die ankamen oder bergab gingen. Dies machte wirklich Lust auf mehr und man sah, dass die Erzählungen über den Aachener Wald mit den vielen guten Trails, nicht zu viel versprochen haben.

Unten angekommen ging es dann erstmal wieder über breite Wege weiter durch den Aachener Wald. Diese Strecke, die stetig berghoch ging war sehr eintönig und wir hofften auf den neuen Trail. Doch es kam eine zeitlang nichts, so dass wir dachten, dass die Jungs aus Heinsberg doch lieber Waldautobahn fahren. Die nächsten Kilometer sollte aber anderes beweisen, denn  jetzt sollte der Spaß erst richtig beginnen. Jetzt ging es nämlich bergab in Richtung Bahngleise. Dort ging es über Wurzeln, Steilstufen und über richtig schöne, flowige Trails. Nun sollte auch die heutige Schlammpackung beginnen. Über einen welligen Trail ging es rauf und runter und in jede Lunke wartete eine schöne Schlammpfütze. Am Anfang hat man noch versucht einige zu umfahren, doch nachdem man die ersten durchfahren hatte und man schön voll gesaut war, gab es keine Gnade mehr für Bike und Biker. Nach kurzen Uphills und immer wieder schönen Downhills, sollte doch jetzt mal eine kleine Pause herhalten. Nach einer kurzen Stärkung mit innovativen Köstlichkeiten, wie Mars zwischen zwei Waffeln oder PowerBar “Fritt” Riegel ging es dann weiter. Natürlich wieder lange berghoch aber nun war uns ja klar, dass nach jedem langen Anstieg eine tolle Abfahrt kommen wird.

Es folgten noch mindestens zwei lange Anstiege und zwei sehr schöne Downhills, bis wir dann abgekämpft aber sehr glücklich wieder am Parkplatz ankamen. Zwei Sachen kann man noch anmerken: Egal ob Fußgänger, Mountainbiker oder zu Pferd, alle waren äußerst nett und man bekam immer ein freundlich “Hallo”. Die zweite Anmerkung: Wir werden wiederkommen! Der Aachener Wald ist echt eine Reise wert. Leider hatte keiner eine Kamera dabei, sodass ihr euch nur mit diesem Text begnügen müsst. Zuletzt noch ein großes Dankeschön an MTB-Heinsberg.de für die Tour und den Tipp mit dem Parkplatz.

Stefan

Geocaching

Wir haben festgestellt, dass man Geocaching und Mountainbiken super verbinden kann. Nach bereits einigen von uns gelogten Caches haben wir uns gedacht selbst einen zu hinterlegen.

Mehr Infos zu unserem Cache findet ihr oben in der Menü-Leiste oder gelangt direkt HIER zur Seite.

ERGON BC1

Da die Tage wieder länger werden und die Touren ausgedehnter, wollte ich einen vernünftigen Rucksack haben.

Da wir schon im Besitz vieler Rucksäcke, in verschiedenster Preiskassen sind, war ich mir erst sehr unschlüssig ob es überhaupt not tut. Wie bei allen Dingen fürs Biken gibt es natürlich auch hier eine große Auswahl. Aber wer würde mich von meinem Problem befreien?

Mein Problem liegt im Rücken. Mit Rucksack auf dem Selbigen, fängt irgendwann der untere Rücken an zu schmerzen. Folglich kam ich zu dem Entschluß, dass der Rücken zu schwach ist. Abhilfe sollte dann ein Training schaffen. Aber nach jetzt gut zwei Jahren Training durch Body Pump, wurde es nicht wesentlich besser. Ein bis zwei Stunden gehen, aber dann fängt der Rücken wieder an zu schmerzen. Dabei ist es auch egal wie Teuer der Rucksack ist.

Sylvia überredete mich dann dazu, doch nach einem neuen Rucksack ausschau zu halten. Die Suche zeigte aber nur einen Rucksack der mir vielleicht Abhilfe schaffen würde. Die Firma ERGON bietet mit ihrer BC Serie ein Tragesystem, dass dem Rücken Bewegungsfreiheit gibt und die Last weg von Schultern und Rücken nimmt. Was mir schon gut gefiel, sind die unterschiedlichen Größen die man, abhängig von der Körpergröße, auswählt. Beim BC3 wird dann sogar noch das Geschlecht angegeben. Da ich aber einen kleineren Rucksack für Tagestouren wollte, suchte ich mir den BC1 aus. Als ich diesen dann in meinen Händen hielt, war ich schon von der Qualität begeistert. Stabiles Material, sowohl für den Rahmen, als auch für die Tasche, und alles sehr gut verarbeitet.

Der Hersteller versprach, dass der Rahmen in dem die Tasche sitzt, bis zu 80% der Last auf die Hüfte überträgt und dass das Flink-Gelenk in Verbindung mit dem längeneinstellbarem Schulter-Tragesystem dem Rücken die nötige Bewegungsfreiheit gibt. Nachdem wir das System an meinen Rücken angepasst hatten, was im übrigen schnell und unkopliziert ging, war ich vom ersten Eindruck verwirrt. Der Rucksack hing ziemlich tief und die Bewegungsfreiheit wirkte fremd. Jedoch, nachdem wir ihn mit Wasserflschen füllten ( ca. 5Kg ) und ich fast keine Last auf den Schultern verspürte, wuchs meine Begeisterung. Auf den letzten Ausfahrten überzeugte mich das System dann in gänze. Der Rucksack nahm meine Camelback Trinkblase freudig auf und eine große Tasche im Rücken, die man während der Fahrt sehr gut erreicht, sind noch zwei gute Gründe für diesen Rucksack. Das Beste daran aber ist, dass ich nach ca 4,5 Stunden absolut keine Rückenprobleme bekommen habe. In meinen Augen erfüllt der Hersteller ERGON seine Versprechen. Der Rücken kann sich gut bewegen und das, obwohl der Hüftgurt und das Tragesystem fest sitzen. Außerdem ist die Last weg von Schultern und Rücken. Für mich persönlich, ist dies das Beste Tragesystem, das ich je hatte.

Kai