Sonne, Sand und Stürtze – der Samstag beim Dirt Masters

Samstagmorgen 8:30h: Ein erstes Blinzeln zum Fenster verhieß schonmal Gutes, denn es schien tatsächlich schon die Sonne. Also raus aus den Federn und ab zum Frühstück. Nachdem wie ausgiebig die Leckereien des Buffets genossen haben und noch mal den Zeitplan des heutigen Tages verinnerlicht hatten, ging es dann auch schon wieder los.

Bei dem schönen Wetter kam uns der Fußweg dann auch nicht mehr ganz so lang vor wie am gestrigen Tag. Erste Station war heute wieder die Redbull Bergline, wo wieder ein Traning stattfand. Danach suchten wir uns ein schönes Plätzchen an der Four Cross Strecke. Bei strahlendem Sonnenschein, der nur ab und zu von ein paar Wolken unterbrochen wurde,  machten wir es uns dort auf einer Wiese gemütlich und schauten uns das Training und die Qualifikationsläufe an. Da wir gestern gefühlte 100km über das Gelände gelaufen sind, die sich heute noch in den Beinen bemerkbar machten, kam uns dieser entspannte Tag doch sehr entgegen. Gegen Nachmittag verließen wir dann aber doch mal unseren liebgewonnenen Platz, um uns den Downhill Seeding Run anzuschauen. Auf dem Weg kamen wir auch an der Edurostrecke vorbei, die vom Rennen am Freitag doch ganz schön mitgenommen aussah. Tiefe Fahrspuren und heftige, steile Wurzelpassagen zierten hier das Feld und lassen vermuten, dass das Rennen recht schwierig war. Beim Dowhnhill angekommen, fanden wir auch wieder einen schönen Platz, um das Spektakel ausgiebig zu beobachten. Dieses Mal aber zum Glück im Schatten einiger Bäume. Ein paar Fahrer stürzten auch quasi vor unserer Nase , aber glücklicherweise hat sich an dieser Stelle wohl keiner ernsthaft verletzt. Die Stimmung an der Strecke war sehr gut. Die begeisterten Zuschauer machten ordentlich Lärm und feuerten die Fahrer an.

Jetzt sollte aber noch das heutige Highlight des Tages anstehen. Der finale Contest der Redbull Bergline stand auf dem Plan. Dies war zusätzlich ein Gold-Event der FMB-World-Tour und so konnte man sich auf jede Menge Freeride Action, der weltbesten Freerider freuen. Und so kam es dann auch. Rund um die Bergline versammelten sich eine Menge Fans und die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Die Fahrer honorierten dies mit viel Airtime, Backflips, Tailwhips etc. aber auch einige heftige Abstürze wieder. Sieger wurde der Spanier Andreu Lacondeguy, der seinen ersten Run nach dem ersten großen Double abbrechen musste. Bei seinem zweiten Run stand er bei genau diesem Double einen Double-Backflip und brachte diesen Run noch mit weiteren massiven Airs sicher ins Ziel. Mit dem Double-Backflip gewann er, zusammen mit Sam Reynolds, noch den gestern wegen Regen ausgefallenen Best-Trick-Award.

So schön der Tag auch wieder war, sollte er nun aber auch langsam wieder ein Ende finden. Um den fantastischen Tag ausklingen zu lassen, führte uns unser Weg in ein Pfannkuchenhaus und anschließend Richtung Hotel. Morgen wird es dann noch mal richtig spannend.

Stefan & Sabrina

Erst viel Sonne, dann viel Regen – der Freitag beim Dirt Masters

Freitagmorgen, 180km trennten uns noch vom Festivalgelände des Dirt Masters in Winterberg. Durch sich endlos schlängelnde Landstraßen schienen es jedoch gefühlte 500km zu sein. Die ganze Fahrt über begleitete uns strahlender Sonnenschein und so blieb uns auch die Hoffnung auf ein Wochenende voller Bike-Aktion bei sonnigem Wetter.

Zum Glück fanden wir auch das Hotel recht schnell und konnten auch sofort unser kleines, feines Zimmer beziehen. Lange sollten wir hier aber nicht bleiben, denn der Bikepark lockte. Ein knapper Kilometer Fußweg stand uns allerdings noch bevor. Auf dem Weg zum Gelände kamen uns schon eine Menge Fußgänger und Biker entgegen. Zuerst schlenderten wir einfach an den zahlreichen Ständen der verschiedenen Aussteller vorbei. Zu Kaufen gab es quasi alles, was das Bikerherz begehrt: Bikes, Komponenten, Bekleidung… Genauer geschaut haben wir noch nicht, aber das holen wir bestimmt Morgen noch nach.

Um jetzt aber wieder zum Sport zu kommen: Eine ganze Zeit verbrachten wir an der Fourcross-Strecke. Hier fand gerade ein freies Traning statt. Weiter ging es dann zur Downhillstrecke, wo auch ein Traning stattfand. Die Strecke sind wir aber nicht komplett abgelaufen, sondern sind dann erstmal weiter zur Slopestyle Quali und dem anschließenden Contest. Es war schon beeindruckend, welche Tricks die Fahrer dort zeigten. Anschließend konnten wir auch noch ein paar internationale Stars bei ihren ersten Runden über die Redbull Bergline beobachten. Über mangelnden Sonnenschein konnten wir uns die ganze Zeit nicht beklagen, jedoch wurde es nun doch schon wieder kälter. Nach einem Bikerteller ging es dann wieder kurz zum Hotel, um die Kleidung für den Abend anzupassen. Leider zog es sich auch immer mehr zu, sodass wir auch die Regenjacken mitnahmen.

Unsere Vorahnung bestätigte sich leider, als wir wieder auf dem Gelände waren, um den Best Trick Contest zu schauen. Der Regen wurde immer stärker und die Redbull Bergline musste sogar mit Planen abgedeckt werden, Letztendlich wurde der Contest dann auch abgesagt. Pech für uns, aber Glück für euch, denn so konnten wir euch jetzt schon mal den ersten Bericht erstatten.

Für den morgigen Tag bleibt uns also nur übrig auf besseres Wetter zu hoffen, damit auch alles wie geplant stattfindet.

Stefan & Sabrina

Ab in den Norden…

Tja, bald ist es soweit…

Der Kai und meine Wenigkeit werden bald den Rhein-Erft-Kreis verlassen und in den Norden an die Ostsee ziehen. Das heißt Abschied nehmen von der Familie, Freunden und der guten, alten Sophienhöhe.

Aber das 4 Seasons MTB Team bleibt bestehen!

Wenn auch nicht mehr im Quartett. Wir (Kai & ich) werden von unseren Erlebnissen aus dem hohen Norden berichten und Sabrina und Stefan von Ihren Abenteuern in den bekannten Gebieten. Und wenn es der Urlaub erlaubt, werden wir trotzdem noch oft zusammen die Trails rocken!!!!

Bis dahin: Ride ON!!

Sylvia

Schlammpackung im Aachener Wald

Es war mal wieder Zeit die Räder ins bzw ans Auto zu packen und neue Trails zu entdecken. Wir hatten schon seit letztem Jahr vor mal den Aachener Wald unsicher zu machen und nun war es es dann endlich soweit. Nach einem schönen Beitrag auf MTB-Heinsberg.de über deren Tour durch den Aachener Wald, entschieden wir uns die Tour 1 zu fahren. Von der Distanz und Höhenprofil sollte es genau unsere Reichweite sein. Dieses Mal wollte auch Jürgen wieder mitfahren. Er hatte uns schon beim “Geweihfund auf der Sophienhöhe” das erste Mal begleitet.

Wir trafen uns um 10 Uhr morgens auf einem Parkplatz an der Deutsch-Belgischen Grenze. Pünktlich und gut gelaunt kam auch Jürgen dazu  und wir fuhren direkt ohne große Umwege in den Wald. Dort ging es nach einem kurzen Uphill direkt in einem schönen Trail bergab. Wenn man den Blick nach links und rechts schweifen ließ, erkannte man immer mehr Trails die ankamen oder bergab gingen. Dies machte wirklich Lust auf mehr und man sah, dass die Erzählungen über den Aachener Wald mit den vielen guten Trails, nicht zu viel versprochen haben.

Unten angekommen ging es dann erstmal wieder über breite Wege weiter durch den Aachener Wald. Diese Strecke, die stetig berghoch ging war sehr eintönig und wir hofften auf den neuen Trail. Doch es kam eine zeitlang nichts, so dass wir dachten, dass die Jungs aus Heinsberg doch lieber Waldautobahn fahren. Die nächsten Kilometer sollte aber anderes beweisen, denn  jetzt sollte der Spaß erst richtig beginnen. Jetzt ging es nämlich bergab in Richtung Bahngleise. Dort ging es über Wurzeln, Steilstufen und über richtig schöne, flowige Trails. Nun sollte auch die heutige Schlammpackung beginnen. Über einen welligen Trail ging es rauf und runter und in jede Lunke wartete eine schöne Schlammpfütze. Am Anfang hat man noch versucht einige zu umfahren, doch nachdem man die ersten durchfahren hatte und man schön voll gesaut war, gab es keine Gnade mehr für Bike und Biker. Nach kurzen Uphills und immer wieder schönen Downhills, sollte doch jetzt mal eine kleine Pause herhalten. Nach einer kurzen Stärkung mit innovativen Köstlichkeiten, wie Mars zwischen zwei Waffeln oder PowerBar “Fritt” Riegel ging es dann weiter. Natürlich wieder lange berghoch aber nun war uns ja klar, dass nach jedem langen Anstieg eine tolle Abfahrt kommen wird.

Es folgten noch mindestens zwei lange Anstiege und zwei sehr schöne Downhills, bis wir dann abgekämpft aber sehr glücklich wieder am Parkplatz ankamen. Zwei Sachen kann man noch anmerken: Egal ob Fußgänger, Mountainbiker oder zu Pferd, alle waren äußerst nett und man bekam immer ein freundlich “Hallo”. Die zweite Anmerkung: Wir werden wiederkommen! Der Aachener Wald ist echt eine Reise wert. Leider hatte keiner eine Kamera dabei, sodass ihr euch nur mit diesem Text begnügen müsst. Zuletzt noch ein großes Dankeschön an MTB-Heinsberg.de für die Tour und den Tipp mit dem Parkplatz.

Stefan

Geocaching

Wir haben festgestellt, dass man Geocaching und Mountainbiken super verbinden kann. Nach bereits einigen von uns gelogten Caches haben wir uns gedacht selbst einen zu hinterlegen.

Mehr Infos zu unserem Cache findet ihr oben in der Menü-Leiste oder gelangt direkt HIER zur Seite.

ERGON BC1

Da die Tage wieder länger werden und die Touren ausgedehnter, wollte ich einen vernünftigen Rucksack haben.

Da wir schon im Besitz vieler Rucksäcke, in verschiedenster Preiskassen sind, war ich mir erst sehr unschlüssig ob es überhaupt not tut. Wie bei allen Dingen fürs Biken gibt es natürlich auch hier eine große Auswahl. Aber wer würde mich von meinem Problem befreien?

Mein Problem liegt im Rücken. Mit Rucksack auf dem Selbigen, fängt irgendwann der untere Rücken an zu schmerzen. Folglich kam ich zu dem Entschluß, dass der Rücken zu schwach ist. Abhilfe sollte dann ein Training schaffen. Aber nach jetzt gut zwei Jahren Training durch Body Pump, wurde es nicht wesentlich besser. Ein bis zwei Stunden gehen, aber dann fängt der Rücken wieder an zu schmerzen. Dabei ist es auch egal wie Teuer der Rucksack ist.

Sylvia überredete mich dann dazu, doch nach einem neuen Rucksack ausschau zu halten. Die Suche zeigte aber nur einen Rucksack der mir vielleicht Abhilfe schaffen würde. Die Firma ERGON bietet mit ihrer BC Serie ein Tragesystem, dass dem Rücken Bewegungsfreiheit gibt und die Last weg von Schultern und Rücken nimmt. Was mir schon gut gefiel, sind die unterschiedlichen Größen die man, abhängig von der Körpergröße, auswählt. Beim BC3 wird dann sogar noch das Geschlecht angegeben. Da ich aber einen kleineren Rucksack für Tagestouren wollte, suchte ich mir den BC1 aus. Als ich diesen dann in meinen Händen hielt, war ich schon von der Qualität begeistert. Stabiles Material, sowohl für den Rahmen, als auch für die Tasche, und alles sehr gut verarbeitet.

Der Hersteller versprach, dass der Rahmen in dem die Tasche sitzt, bis zu 80% der Last auf die Hüfte überträgt und dass das Flink-Gelenk in Verbindung mit dem längeneinstellbarem Schulter-Tragesystem dem Rücken die nötige Bewegungsfreiheit gibt. Nachdem wir das System an meinen Rücken angepasst hatten, was im übrigen schnell und unkopliziert ging, war ich vom ersten Eindruck verwirrt. Der Rucksack hing ziemlich tief und die Bewegungsfreiheit wirkte fremd. Jedoch, nachdem wir ihn mit Wasserflschen füllten ( ca. 5Kg ) und ich fast keine Last auf den Schultern verspürte, wuchs meine Begeisterung. Auf den letzten Ausfahrten überzeugte mich das System dann in gänze. Der Rucksack nahm meine Camelback Trinkblase freudig auf und eine große Tasche im Rücken, die man während der Fahrt sehr gut erreicht, sind noch zwei gute Gründe für diesen Rucksack. Das Beste daran aber ist, dass ich nach ca 4,5 Stunden absolut keine Rückenprobleme bekommen habe. In meinen Augen erfüllt der Hersteller ERGON seine Versprechen. Der Rücken kann sich gut bewegen und das, obwohl der Hüftgurt und das Tragesystem fest sitzen. Außerdem ist die Last weg von Schultern und Rücken. Für mich persönlich, ist dies das Beste Tragesystem, das ich je hatte.

Kai

Die Schatzsuche

Da wir vier zur Zeit keine Möglichkeiten haben weiter weg zu fahren, weil momentan  keiner von uns ein geeignetes Auto zum Transport der Räder hat, entschieden wir uns wieder die Sophienhöhe zu erkunden. Doch dieses Mal sollte alles ein wenig entspannter und anders werden. Um ein bisschen Abwechslung zu haben, wollten wir uns auf die Suche nach ein paar Geocaches machen. Da es ein langer Tag werden sollte, machten wir uns bepackt mit Kuchen, Frikadellen, Salamis auf den Weg und die Suche begann.

Der erste Geocach sollte sich am Wetterradar befinden und so fuhren wir die 6 Anstiege, beginnend am Parkplatz Höller Mühle, hoch zur Rasthütte in der Nähe des Wetterradar. Dort fanden wir, wie vermutet, auch recht schnell den ersten Geocach und trugen uns in das Logbuch ein. Die Hütte bot sich dann natürlich auch direkt für die erste Rast an.

Der zweite Geocach befand sich ganz in der Nähe. Wie der Name “Dead Tree” veriet, wiesen uns einige Baumstümpfe den Weg. Bei diesem Geocach hat man sich wirklich Mühe gegeben, denn er war echt gut versteckt. Nach der Entdeckung trugen wir uns also wieder ins Log-Buch ein und ließen noch ein kleines Geschenk in der Kiste zurück.

Jetzt sollte aber wieder das Biken im Vordergrund stehen. Wir fuhren über den Flowtrail wieder zum Fuß der Sophienhöhe. Hier kann man mit einer guten Geschwindigkeit bergab fahren, wenn man nicht zwischendurch  kurz die Spur verlassen muss und über eine durch Wildschweine umgeflügte Fläche holpert.

Unten angekommen machten wir uns über den Kreuzweg wieder auf den Weg zum “Gipfel”, denn der dritte und letzte Geocach sollte im Mammutwald liegen. Doch oben angekommen war das was wir sahen nicht schön anzusehen. Die Hälfte vom Mammutwald war abgeholzt. Wir versuchten gar nicht erst den Geocach zu suchen, denn dieser sollte an einem umgefallenen Baumstamm versteckt sein. Hier lagen nun eine ganze Menge umgefallene bzw abgeholzte Baumstämme.

Da die Sonne sich so langsam Richtung Horizont neigte, entschieden wir uns so langsam den Heimweg anzutreten. Zwei Abfahren wollten wir aber noch mitnehmen. Eine, die wir vor einem dreiviertel Jahr eher schlecht als recht runtergefahren sind und eine zweite, die wir erst vor kurzem entdeckt hatten. Angekommen an der ersten Böschung erinnerte ich mich noch gut an mein “erstes Mal”. Damals ging es dort eher, mit blockierendem Hinterrad, rutschend hinunter. Das sollte heute anders werden. Also Sattel runter und hinter Kai her, was diesmal sehr gut klappte. Unten angekommen waren Kai und ich gespannt auf unsere Mädels, die hier vor einem dreiviertel Jahr noch geschoben haben. Aber auch die beiden fuhren sehr gut und kontrolliert die Böschung hinunter.

Direkt im Anschluss sollte die neue Abfahrt folgen. Ein paar Baumstämme auf Seite geräumt und runter ging es. Diesmal sollte ich den Anfang machen. Um einen kleinen Baumstamm herum ging es dann eigentlich nur noch gerade abwärts. Es sah zu Beginn so aus, als ob man hier einfach schön laufen lassen könnte, aber das täuschte. Es waren noch Reste einer alten Treppen vorhanden und so wurde man ordentlich durchgeschüttelt bis man unten angekommen ist.

Die beiden Abfahrten machen echt Spaß. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden unsere veröffentlichte Tour bald zu überarbeiten und alle neuen Trails  einzubinden.

Mehr Bilder befinden sich in unserer Galerie.

Stefan

Frühlingsgefühle…

Hallo Bike-Fans, es scheint als wäre der Frühling bereit für seine Show.

Freitag haben wir den Frühling dann auch gleich mal genutzt. Die Vorhersage war gut und es sollte sogar noch besser werden. Da Sabrina wie fast alle am Freitag arbeiten musste, sind wir nur zu dritt (Sylvia, Stefan und ich der Kai) unterwegs gewesen. Wir trafen uns vormittags um 10 Uhr. Die Zeit war für uns freihabendes Volk angemessen. Man konnte ausschlafen und die Sonne hatte es schon geschafft das Thermostat auf 15°C zu bringen.

Die Tour sollte uns zu unserem Heimatspot, der Sophienhöhe, bringen. An dieser angekommen,  gab es dann auch schon die ersten Zweifel an unserer Kleidung. Wir alle dachten uns, dass die kurze Hose schon mutig gewesen wäre, aber dass die Oberbekleidung zu warm wird und die Hose angemessen ist,  hätte keiner von uns gedacht. Nach dem ersten Anstieg flogen dann auch schon die Kleidungsstücke. Stefan zog seine leichte Jacke und die Armlinge aus, Sylvia und ich unsere Armlinge. Im März in kompletter Sommergarnitur biken? Damit hat von uns keiner gerechnet. Nach dem 6. und letzten Anstieg verfluchte ich mein kurzes Unterhemd, das ich angezogen hatte. Nur wohin damit? Also blieb es an, geht ja schließlich auch wieder bergab und da wird es bestimmt frisch. Oder auch nicht. 20°C zeigte das Thermostat von Stefans Garmin an. Damit war das Unterhemd immer noch viel zu warm.

Wir hatten uns vorgenommen etwas Zeit zu lassen und den Tag gemütlich zu fahren, dieses taten wir auch. Wir hielten gelegentlich an, um vielleicht hier oder da noch einen anderen Trail zu finden und studierten fleißig die Karte. Zwei kleinere fanden wir dann schließlich auch. Diese beiden neuen werden wir in unserer Runde einbinden und Euch dann natürlich auch bald die GPX Daten zur Verfügung stellen. Wir hatten dann auch noch einen kleinen Wettstreit. Wer erreicht auf dem Rodelhang den höchsten Topspeed. Es sei nur so viel gesagt, die 60 Km/h haben wir alle locker geknackt und die paar Km/h die mir zur 70 Km/h Marke fehlten, sind beim nächsten Mal garantiert noch drin.

In dem Waldstück, das unten an der Jülicher Seite der Sophienhöhe ist, hatten wir dann noch eine Begegnung der besonderen Art. Eine nette Dame wies uns an einem quer über den Weg liegenden Stamm darauf hin, dass dieser dort läge, damit Leute wie wir hier nicht fahren. Wir schauten uns an, dachten uns unseren Teil und nutzten den Stamm dafür, wofür wir ihn hielten. Eine Herausforderung.

Wenn Leute wie wir einen Weg nicht fahren sollen, dann sollte er breit,gerade und befestigt sein.

In diesem Sinne: Euch allen einen schönen Frühlingsanfang!

Kai